Auf dem Weg zur Algarve

Etappe: Peniche – Cabo da Roca – Lissabon – Cabo de Sao Vincente – Algarve.

Ein Tag abwettern muss reichen. Wir wollen weiter! Die Wetterpropheten sind sich zwar nicht ganz einig, aber insgesamt sieht die Prognose ganz vielversprechend aus: Nord-West, 5 Beaufort, 2,4 Meter See. Nur der portugiesische Wetterbericht, dem wir eigentlich das größte Vertrauen schenken, meldet noch Böen von um die 30 Knoten. Das soll uns aber nicht abhalten.

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Die Nord-West-Küste Portugals

Etappe: Illas Atlanticas – Viana do Castelo – Porto – Peniche.

Die portugiesischen Häfen liegen zumeist direkt an der Atlantikküste. Ohne Schutz durch vorgelagerte Inseln sind sie den Wellen des Ozeans unmittelbar ausgesetzt. Insbesondere bei westlichen Winden kann hier hoher Schwell mit bei Starkwind brandenden Seen entstehen. Zudem herrschen in den Nachmittagsstunden bis zum Abend verstärkt thermische Winde – bedingt durch extrem hohe Temperaturen weit im Landesinneren bei gleichzeitig niedrigen Temperaturen auf See. Windstärken von 4 bis 5 Beaufort können zuweilen unvermittelt binnen Minuten auf 6 bis 7 und mehr Beaufort ansteigen. Viele Häfen schließen dann, weil die Ansteuerung in Schwell oder gar brandenden Seen gefährlich wird. Durchschnittlich geht in diesem Revier jährlich 1 Yacht verloren, teils mit tödlichem Ausgang für die Crew, warnt unser Revierführer.

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An der Costa da Morte

Etappe: A Coruna – Rias – Kap Finisterre – Illas Atlanticas (Spanien)

Die Costa da Morte

Die Costa da Morte, die „Todesküste“, ist der westlich von A Coruna und dem Kap Finisterre gelegene Teil der Küste Galiciens im Nordwesten der iberischen Halbinsel. Ihren Namen erhielt sie wegen der schwierigen Bedingungen für die Seefahrt und den daraus resultierenden Schiffbrüchen und Toten. Der Küstenlinie sind fast keine Inseln vorgelagert. Eine der größten Buchten ist die Ria Camarinas – unser nächstes Etappenziel.

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Die Biskaya liegt im Kielwasser

 

Etappe Bretagne – Biskaya – La Coruna:

Biskaya-Querung mit Rückenwind

Unsere Törnplanung sieht vor, die Biskaya mit dem passenden Wetterfenster noch vor September und den dann möglichen ersten, den Herbst ankündigenden Stürmen zu queren. Zum 27. / 28. August bietet sich diese Gelegenheit bei angekündigten Nord- bis Nord-Ost-Winden mit 4 bis 5, maximal 6 Beaufort. Am Montagmorgen, 28. August 2017, legen wir in Camaret-sur-Mer ab. Unser Ziel, La Coruna im Norden Spaniens, erreichen wir nach 3 durchsegelten Nächten am Donnerstag, 31. August 2017. Nach der Nachtansteuerung von La Coruna machen wir um 6 Uhr, in noch stockfinsterer Nacht, in der Marina fest. 382 Seemeilen und 70 Stunden liegen in unserem Kielwasser.

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