… gehe zurück auf Start!

Eigentlich wollten wir ja schon längst auf Heimatkurs sein…

In 1 Stunde legen wir ab! Die Stimme des Skippers klingt bestimmt. Wir arbeiten seit Stunden auf Hochtouren, um die Aurora Maris für die Atlantikquerung klar zu machen: das Dinghy, Luft abgelassen, liegt zusammengerollt und fest verzurrt auf dem Achterdeck – Segelanzüge, Rettungswesten liegen bereit – unter Deck ist alles sicher verstaut – ausgewählte, magenfreundliche, auf alle Wetterlagen ausgerichtete Lebensmittel für mindestens 7 Tage sind gut verstaut und gleichzeitig leicht zugänglich – heißes Wasser ist gekocht, der Tee ist schon vorbereitet – der aktuelle  Blog-Beitrag ist hochgeladen (wie so häufig bleibt wieder keine Zeit für den Feinschliff) – noch ein Anruf bei der Frau Mama: Tschüß & Auf Wiedersehen … für die nächsten 3 Wochen herrscht dann Funkstelle. Apropos, bevor wir Anker-auf-gehen noch schnell ein aktueller Wetterabruf per Funk. Und da haben wir den Salat: eine Unwetterwarnung für die Sportschifffahrt! Für den Abend und die kommende Nacht werden schwere Gewitter mit Sturmböen erwartet, dazu eine hohe See und auch für die bevorstehenden Tage heftige Regengüsse und Hagel sowie ein Temperatursturz auf 15° C. Dabei sahen die am Morgen abgerufenen Gribdaten noch vielversprechend aus. Und nun das! Kommando Stopp!

Weiterlesen „… gehe zurück auf Start!“

NYC – Landgang in einer aufregenden, bewegenden Metropole

Landgang New York.

New York beindruckt, New York überrascht! Wir sind begeistert, fahren 2 Tage lang mit unseren Bordfahrrädern kreuz und quer durch die Stadt. Mit unserer Mooringplatz direkt neben der Marina 79th Street Boat Basin haben wir nicht nur einen monetär günstigen Liegeplatz (für 1 Woche berappen wir nur 180 US Dollar), sondern auch einen günstigen Ausgangspunkt für unsere Landausflüge: Der Broadway liegt nur 2 Straßen weiter den Hügel hinauf, nur ein paar Querstraßen weiter sind wir bereits inmitten des Central Parcs, an dessen Westseite das American Museum for Natural History liegt. An der Ostseite des Parks liegt die Museumsmeile mit dem Metropolitan Museum of Art und dem architektonisch beeindruckenden, ausstellungsmäßig (im negativen Sinn) eher erstaunendem Guggenheim-Museum sowie weiteren Kulturmagneten. Wir erwerben für 126 US Dollar pro Kopf einen City Pass, der uns den Eintritt in die 6 Top Must-Sees der Metropole ermöglicht. Dazu auch das stattliche Empire State Building, heute dritt-größtes Gebäude Manhattans sowie Lady Liberty und das 9/11 Memorial & Museum. Weiterlesen „NYC – Landgang in einer aufregenden, bewegenden Metropole“

New York!

Etappe: Chesapeake Bay – New York.

„Good Morning, Sir, I’d like to announce our arrival in New York.“ „Give me a second, Mam….. Your cruising license number, please… Last Port of Call…. How many persons on board… Thank you. I’ve got you registered.“ Fast ist es schon Routine: in jedem neuen US-Bundestaat, den wir anlaufen, müssen wir uns als erstes telefonisch bei der Customs and Border Protection melden. Aber unsere Ankunft in New York, das ist schon wirklich ein ganz besonderer Moment für uns!

Weiterlesen „New York!“

Wir sitzen fest in Charleston

Etappe: Charleston, South Carolina – Chesapeake Bay, Virginia

Vierfünzig, vierzwanzig, dreiachtzig, drei, zwei, einssiebzig… das Echolot macht einen rasanten Countdown und zzzzzt, da sitzen wir fest. Einssechzig, einsfünzig, einsdreizig… das war’s wohl (wir haben 1,75 Meter Tiefgang!). Mitten in der Pampa, im Intracoastal Waterway auf dem Weg von Charleston gen Nord-Osten. Weit haben wir es nicht geschafft, lediglich die rund 5 Meilen entfernte Ben Sawyer Brücke bis zum nächsten Inlet haben wir passiert, da sitzen wir fest, trotz ausreichend Wassertiefe laut Seekarte. Erst lässt uns der Wind nicht weiterziehen, dann legt uns der Intracoastal Steine – oder besser gesagt: Modder– in den Weg und verhindert unsere weitere Reise gen Norden. Weiterlesen „Wir sitzen fest in Charleston“