Endspurt!

Etappe: Camaret-sur-Mer, Bretagne – Lemmer, Ijsselmeer (NL).

Willkommen in Europa, begrüßt uns der freundliche Holländer vom Nachbarschiff auf der gegenüberliegenden Stegseite in der Marina Camaret-sur-Mer. Wir sind auf dem europäischen Festland und „nur“ noch 520 Seemeilen von unserem Heimathafen in Lemmer am niederländischen Ijsselmeer entfernt. Ein Katzensprung, schnell gemacht, sollte man meinen. Doch Tide und Wind bestimmen wann und wohin es geht. Und wenn beide nicht mitspielen, dann wird’s nichts mit Segeln. Unser Plan, diese Etappe in 2 großen Schlägen bis Dover und Ijmuiden sowie 2 weiteren Tagesetappen zurückzulegen, geht nicht auf… Weiterlesen „Endspurt!“

Der Kreis schließt sich: Zweite Atlantik-Querung vollendet

Etappe: Azoren – Englischer Kanal.

A Coruna ist eine super Idee. Ein paar Tapas und Vino Tinto und dann ein paar Tage später mit Westwind weiter gen Englischer Kanal. Die E-Mail von unserem Wetterrouter Stefan erreicht uns via Satellit weit draußen auf dem Atlantik. Klar ist das eine tolle Vorstellung. Vor allem die Aussicht, nach 9 Tagen auf See endlich mal wieder auszuschlafen und mit einer Süßwasserdusche die Salzkruste abzuschrubben sind verlockende Aussichten. Doch: für uns ist die in Erwägung gezogene Option, im nordspanischen A Coruna am Eingang zur Biskaya einen Tankstopp einzulegen, eine Notlösung, nur für den Fall, dass uns Flaute – oder das Gegenteil: Starkwind – zu einem Plan B  zwingen. Schließlich haben wir die Azoren mit Ziel englischer Kanal verlassen. Trotz widriger Windentwicklung wollen wir daran festhalten.

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Ein Hoch auf die Azoren

Segeln und Landgang im Azorenarchipel.

Gäbe es die Azoren nicht, man müsste sie erfinden: weit draußen im Atlantik gelegen bieten sie sich strategisch für den Landfall an, um die Atlantikquerung zu verkürzen. Kein Wunder, dass sich hier eine multi-kulturelle internationale Seglerszene findet. Segler-Kultstätte schlechthin ist Horta auf Faial, wo Seglergrößen mit Rang und Namen schon vor Jahrzehnten im Peter Café Sport eingekehrt sind und sich der Hafenmauer verewigt haben, während sie auf ein passendes Wetterfenster für die Weiterfahrt gewarten. Denn: während das über die Grenzen hinaus bekannte Azorenhoch Landtouristen Sommer und Sonne satt beschert, bereitet es Seglern mit einer zeitlich wie räumlich ausgedehnten Flaute weniger Vergnügen. Auch wir tappen in diese Falle – und machen wir das Beste daraus: Island Hopping in kurzen Segeletappen und Landgang auf den Inseln vulkanischen Ursprungs. Auf uns warten eine wunderschöne Landschaft, kulturelle Events und eine internationale Langfahrtseglerszene.

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