Langsam schiebt sich der Tieflader in der Slipanlage unter den Rumpf der Aurora Maris, während die Crew von Land aus die Leinen bedient und den Anweisungen des Slipwagenführers folgt: Vorleine dichter, achtern auffieren… gut! Langsam wird die Aurora Maris ein Stückchen angehoben, dann setzt sich der Slipwagen in Bewegung. Noch ein kurzer “Duschstopp“, um Bewuchs und Muscheln vom Unterwasserschiff abzubrausen, und auf geht’s mit 40 Sachen zum 2 Kilometer entfernten Winterlager. Noch ist es hochsommerlich warm, doch die Segelsaison ist für uns und die Aurora Maris nach exakt 302 Tagen Segelabenteuer und rund 13.000 Seemeilen beendet.
„Und, war’s gut? Hat’s Spaß gemacht?“
Das ist mit Abstand die meist gestellte Frage, gefolgt von: „Habt Ihr auch so richtig Sturm gehabt? War’s mal gefährlich?“
Und schon sind wir in Gedanken wieder mitten drin in unserem Segelabenteuer. Erinnerungen werden geweckt, Bilder werden lebendig. Nein, die 3 Buchstaben „gut“ sind zu wenig, beschreiben das Erlebte nicht ausreichend. Es war einfach genial und großartig, eine unglaubliche Erfahrung mit überwältigend vielen Eindrücken. Und nein, „Spaß“ trifft die Sache nicht im Kern. Das Salz auf Haut und Haar, die Feuchtigkeit an Bord, klamme Bettwäsche, nee-nee – das fühlt sich in dem Augenblick nicht an wie Spaß. Zudem ist die Atlantik-Runde über New York innerhalb eines Jahres mit 2er Crew enorm anstrengend und kräftezehrend… zuweilen auch psychisch belastend, wenn die Wetterentwicklungen ungewiss waren. Aber dennoch – oder vielleicht auch gerade deswegen: Unsere Atlantik-Runde war einfach unglaublich, genial und großartig!
„Was war Euer schönstes Erlebnis“.
Spätestens jetzt könn(t)en wir stundenlang erzählen und berichten… von dem unglaublichen Sternenhimmel auf See und dem Kreuz des Südens… von Delfinen und Walen… von den Kindern in Mindelo… von unserem Amigo Juan in der DomRep, der uns vermutlich vor ungebetenen Gästen an Bord bewahrt hat… von den entspannten Caribbeans… den herzlichen Amerikanern… von New York und Ground Zero… und wie es so ist, wenn man 20 Tage und Nächte auf See ist.
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Noch haben wir einen Haufen Arbeit – allein 3 PKW-Ladungen und einen Anhänger voll Zeugs haben wir von Bord nach Hause geholt – und Andrea ist bereits seit dem 1. August wieder voll im Job. Aber wir haben uns Zeit frei geschaufelt, um unsere Fotos (es sind 1000de!) zu sichten und daraus eine schöne Bildershow zusammen zustellen, damit unsere Geschichten Form und Gestalt annehmen.
Reiseroute 2017 / 2018
Fotostrecke: Festen Boden unter den Füßen
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