Unsere 2. Atlantikquerung: von New York nach Europa mit Zwischenstopp Azoren.
Dass das Segeln im Nordatlantik kein Honigschlecken wird, war uns bei unserer Törnplanung sehr wohl bewusst. In der Atlantik-Wetterküche sind keine Sterneköche am Werk. Hier gibt es eher deftige Kost, die auch mal schwer auf den Magen schlagen kann und die einem so gar nicht schmeckt. Ein Tief nach dem anderen – alle mit viel Wind und eins schneller als das andere – wird uns auf dieser Etappe serviert. Frei nach der Devise: das haben wir uns selbst eingebrockt, die Suppe müssen wir nun auslöffeln, segeln wir Meile für Meile und machen das Beste aus dem, was uns aufgetischt wird. Am Ende liegen bis zu den Azoren 2.350 Seemeilen und 20 Tage auf See in unserem Kielwasser. Aber: der Reihe nach…
Auf geht’s zu den Azoren…
Fünf-nach-fünf Ortszeit USA, eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang. Der Wecker dudelt. Draußen dämmert es, durch die Luken fällt schon ein wenig Licht. Es ist Sonntag, der 20. Mai 2018 und um 06.00 Uhr wollen wir ablegen: auf, zu unserer 2. Atlantik-Querung! Rund 2.000 Seemeilen bis zum Zielhafen Lajes auf der Azoreninsel Flores haben wir abgesteckt. 5 Tage haben wir in Great Kills Habor, Staten Island (New York) auf ein „akzeptables“ Wetterfenster gewartet. Nun ist der Zeitpunkt gekommen. Noch schnell an den nur wenige 100 Meter entfernt gelegenen Steg des Great Kill Harbor Yacht Clubs zum Wasserbunkern verholen, dann geht’s los.
Es ist fast Niedrigwasser. Bis zum Ausgang der Hudson-Mündung und zum offenen Atlantik sind es rund 8 Seemeilen. Zunächst bleiben wir im betonnten Fahrwasser, treffen prompt das laut Seekarte nur 1,5 Meter tiefe Flach zwischen einem rot-grünen Tonnenpaar. Grundsitzer! Die Aurora Maris sitzt fest. Der Adrenalinspiegel steigt und ersetzt die Wirkung des heute ausgebliebenen Morgenkaffees. Aber: alles nur weicher Modder, wir sind schnell wieder frei – Dank der souveränen Handlung des Rudergängers – lassen nun die grüne Tonne, die die rechte Fahrwasserseite kennzeichnet, an Backbord liegen und haben außerhalb des Fahrwassers ausreichend Wasser unterm Kiel (verkehrte Welt). Wir setzen das Groß, dann die Genua und ziehen bei Glattwasser und 4 Beaufort aus Süd mit halbem Wind durch die Morgenstimmung. Es ist Sonntag und die New Yorker Angler hat es zahlreich auf kleinen Motorbötchen auf die See gelockt. In der Ferne verblasst allmählich die Skyline Manhattans hinter der Verrazano-Brücke. Bye-bye New York…
Zwischen den kühlen Winden wehen uns immer wieder lauwarme Luftmassen entgegen. 27°C werden an Land heute erwartet. Das lässt auch auf angenehme Temperaturen auf See hoffen, wobei schon für die nächsten Tage um den 40. Breitengrad (New York liegt fast auf 41°) Tagestemperaturen von nur 13° C angekündigt sind.
Wir wollen uns zunächst gen Süden orientieren und einen Süd-Ost-Kurs laufen, um Distanz zu den weiter im Norden durchziehenden Tiefs aufzubauen. Zudem halten wir uns so die Option offen, gegebenenfalls die Bermudas anlaufen zu können, sofern uns ein aus der Bahn geratenes Tief in die Quere kommen sollte. Die kürzeste Route zurück nach Europa würde nahe des 40sten Breitengrades gen Osten führen, doch dies ist zugleich die härtere Passage, bei der mit niedrigeren Temperaturen, stärkeren Winden und rauerer See zu rechnen ist.
Über den Wind können wir nicht bestimmen, aber wir können die Segel richten
(Weisheit der Wikinger)
Pünktlich um 08.00 Uhr, bei Kippen der Tide und des Stroms, sind wir im Cut. Unser letztes Internetguthaben haben wir in Wetterabfragen unterschiedlichster Quellen investiert: Ein dickes Hoch hat sich auf dem Atlantik breit gemacht, hält die nördlich Neufundlands vorbeiziehenden Tiefs auf Distanz. Laut Wetterbericht haben wir am 1. Tag gut Wind (6 Beaufort) aus West. Am 2. und 3. Tag müssen wir mit leichten Winden und vorübergehenden Flauten rechnen. Starten wir also mit vorerst auf Ostkurs. Ab Donnerstag wollen wir den prognostizierten Nordwind auf der Rückseite eines Tiefs, das uns 6 bis 7 Windstärken besorgt, nutzen und dann auf Ostkurs Meilen gewinnen. Soweit die Strategie…
Und sonst? Was erwartet uns in den bevorstehenden kalkulierten 20 Tagen? Irgendwann wird uns mit Sicherheit ein Tief einholen, aber wann? Wird es uns gelingen, heranziehenden Tiefs rechtzeitig auszuweichen? Oder bekommen wir richtig was auf die Mütze? Wie hoch werden die Wellen? Wie fühlt sich Sturm auf dem Atlantik an? 1000 Fragen und Ungewissheit. Gerade im Bereich New Yorks, wo die Tiefs entstehen, ist die Mittel- und Langfristprognose sehr unzuverlässig. Hier in der Wetterküche wird das Wetter kreiert, was nach ein paar Tagen da herauskommt, ist zu Beginn oftmals ungewiss. Die Ungewissheit sorgt für eine gewisse Anspannung, aus der auch eine psychische Belastung entstehen kann.
Warm eingepackt in Schwerwetter-Segelanzug, darunter Ski-Unterwäsche und Vliesanzug, sind wir gegen Wind und Wetter gut gewappnet. Wir machen an unserem ersten Tag auf See gut Fahrt, rauschen mit bis zu 7,5 Knoten durch den Ozean bei nur 20 bis 30 Meter tiefer, kabbeliger See. Das Wellenbild ist „gewöhnungsbedürftig“… die Bordküche bleibt geschlossen! Wir fühlen uns halbwegs wohl, und so soll es auch bleiben.
Unterm Strich können wir uns einen schöneren Segelstart in unsere 2. Atlantikquerung kaum wünschen. Die Nacht ist zwar lausig kalt – gefühlt um die 10° Celsius – aber die Luft ist klar und angenehm. Eine schmale Mondsichel, die im weiteren Verlauf zunehmend an Form und Volumen gewinnt, spendet uns Licht in der ansonsten dunklen Nacht mit nur wenigen Sternbildern. In großem Abstand passieren uns 2 oder 3 Fischer und ebenso viele Containerschiffe.
Geduldsprobe
Kontinuierlich nimmt der Wind an unserem 2. Segeltag (21. Mai 2018) ab, bis am Abend schließlich Flaute herrscht und die Crew auf die Geduldsprobe gestellt wird. Aber mit jeder Meile Süd wird es angenehm wärmer. Mit nur 1 bis 3 Knoten Fahrt dümpeln wir bei Sonnenschein langsam dahin. Das Knallen der in der Dünung schlagenden Segel und das langsame Vorankommen zerren an den Nerven. Der Motor wird zunächst nicht aktiviert. Wir wollen mit unseren Dieselvorräten, die vermutlich für maximal 600 Seemeilen unter Maschine reichen, in der ersten Hälfte dieser Passage haushalten. Wer weiß, was uns bevorsteht und ob wir den Treibstoff dann womöglich dringend benötigen. Erst am Abend – in Hinblick auf die über Satellit abgerufenen Gribdaten, die Wind weiter südlich versprechen – lassen wir uns von der Maschine schieben, um möglichst schnell der Flautenzone zu entkommen. Die See ist spiegelglatt, wie in Öl gemalt, als uns am Ende der Nacht ein wunderschöner Sonnenaufgang erwartet. Bei aller Schönheit – die Morgenröte im Osten nimmt das Ende der Schönwetter-Phase vorweg. Zirren und andere bizarre Wolkenformationen unterstützen im Laufe des Tages unsere Vorahnung auf den Wetterumschwung.
Go East
6 Stunden unter Maschine hat es gebraucht, bis wir auf Wind treffen und die Segel wieder setzen können. Wir laufen bis zum Abend unseres 3. Tags auf See (Dienstag, 22. Mai 2018) hoch am Wind und machen viel Süd (Kurs 135 °). Die See ist weiterhin relativ glatt. Segeln vom Feinsten ist angesagt. Auf Breite 38° 30‘ angekommen erwartet uns endlich der ersehnte Westwind, serviert von einem uns weit nördlich passierendem Tief – nach rund 250 zurückgelegten Seemeilen kommen wir endlich auf rein Ostkurs unserem direkten Ziel näher. Damit canceln wir unseren potenziellen Ausweichhafen, die Bermudas.
Ein wolkenverhangener Himmel mit zuckenden Blitzen und Wetterleuchten, dazu drohendes Donnergrollen hat uns nicht ganz sorglos durch die 3. Nacht segeln lassen. Der Wind weht mit maximal 22 Knoten (5 Beaufort), allerdings sehr böig, so dass der Windpilot immer wieder Unterstützung vom wachhabenden Rudergänger fordert. Ergiebige Regengüssen tun ihr Übriges, um uns den Start in den Tag zu vermaseln. Dabei ist es warm. Laue Fönluft mit hoher Feuchtigkeit. Der Wind verhält sich weiterhin launisch, dreht wieder auf Ost und schläft schließlich ein. Dümpelkurs durch die Mittagsflaute ist angesagt. Der Wind ist zu schwach, um die rollenden Schiffsbewegungen auszugleichen und lässt uns förmlich verhungern. Das Baro ist um 5 Hektopascal seit dem Vortag gefallen, analog dazu fällt die Stimmung an Bord ob der anhaltenden Flaute.
Dabei haben die Gribdaten für heute windtechnisch betrachtet vielversprechend ausgesehen: eigentlich waren für heute 4 bis 5 Windstärken prognostiziert.
Wir reflektieren, wieviele Motorstunden wir uns pro Tag erlauben dürfen. 6 Stunden pro Tag müssten drin sein, vorausgesetzt wir kommen am 20. Törntag an. Also „gönnen“ wir uns Fahrt unter Maschine, um etwas fixer voranzukommen und vor allem in die windstärkeren Regionen kommen. Nach ein paar Stunden kommt ein wenig Wind aus Nord auf, mit dem wir 2 Stunden segeln – bis zur nächsten Flaute mit wieder nur 1,5 Knoten Fahrt… schlagende Segel, Nieselregen. So kommen wir nie an. Dann keimt Hoffnung auf: Der Wind kommt wieder zurück, weht in Böen mit bis zu 22 Knoten. Endlich wieder segeln! Die Nacht ist ruhig, nur 3 AIS-Signale erscheinen auf dem Display: das Kreuzfahrtschiff „Norwegian Dawn“ auf dem Weg nach Boston, das Cargo-Ship „La Traviata“ nach Southampton und ein weiteres Signal undefinierten Typs und Ziels.
Vom Golfstrom gepackt!
Die Wind-und-Flautenspiele finden auch am 5. Tag (Donnerstag, 24. Mai 2018) ihre Fortsetzung. Dann, am späten Nachmittag, wird’s richtig spannend an Bord: „Hier ist was los, hier geht was ab.“ Der Blick in die Augen des Skippers verrät eine gewisse Begeisterung. 2 Stunden vor Sonnenuntergang haben wir den Golfstrom erreicht, fliegen mit teils über 10 Knoten Fahrt durch die kabbelige ca. 2 Meter hohe Welle auf Am-Wind-Kurs. Zuweilen stürzen wir förmlich mit lautem Getöse in die Wellentäler. Seewasser ergießt sich über das Vorschiff, wenn der Bug tief in die Welle eintaucht. Nur selten kommt ein wenig Spritzwasser nach achtern über. Wir sitzen relativ geschützt im Cockpit und sind fasziniert von dem Golfstromspektakel. Wäre der Himmel nicht blau und der Sonnenuntergang nicht so bunt, wer weiß, ob uns dann nicht doch ein wenig mulmig wäre.
Einen Tag später (Freitag, 25. Mai 2018) passiert uns rund 90 Seemeilen entfernt ein Tief mit 7 bis 8 Windstärken. Wir bekommen am Rand des Tiefs lediglich 5 Windstärken mit, in Böen sind auch schon mal 6 Beaufort drin. Das reicht uns auch, mehr muss nicht sein. Es ist eigentlich ein schöner Segeltag – Golfstrom und Bahama-Wind bereiten angenehme Temperaturen, der Himmel und Ozean sind blau, der Wind passt in Richtung und Stärke – aber unbeschwertes Segeln geht anders: die Ungewissheit, wann uns ein Tief packt mit, reist weiterhin mir…
Bei aller Anspannung: diese Atlantik-Querung kostet uns unterm Strich weniger Anstrengung als unsere Querung im letzten Dezember. Die Tage sind jetzt deutlich länger, so dass die Crew jeweils nur 1 Wache während der Nacht hat, die von dem zusehends zunehmenden Mond hell erleuchtet ist. Richtig dunkel wird es kaum. Helligkeit und Sonnenlicht helfen aus der Koje, die Müdigkeit hat uns dieses Mal nicht so stark im Griff wie während der 1. Passage. Dennoch: auch die wiederum rund 2.000 Meilen dieses Törnabschnitts ziehen sich, zumal wir unsere vor Törnbeginn erwarteten Etmale von 120 Seemeilen auf direktem Kurs zu den Azoren wegen der wechselnden Winde bei weitem nicht erreichen. Inzwischen kalkulieren wir insgesamt für diese Etappe 23 Tage bis zum Landfall.
Wetterküche Atlantik
Für Spannung sorgen jeweils der Abruf und die Auswertung der Wetterdaten, die wir uns eigentlich alle 2 Tage via Satellit auf das Tablet ziehen wollen. Die Vielzahl und Geschwindigkeit der aufziehenden Tiefs veranlasst uns, unsere Strategie zu ändern und täglich nicht nur das Wetter im Nahbereich, sondern auch die Großwetterlage für den gesamten Nord-Atlantik von der US-Küste bis zu den Azoren abzurufen, um entsprechend auf die Wetterentwicklung reagieren und unseren Kurs anpassen zu können.
Am Samstag den 26. Mai 2018 erhalten wir ein Gribdatenpaket mit der Wetterlage für die nächsten 5 Tage, die eine für Wettermänner sicherlich interessante, für Seefahrer eher erschreckend düstere Prognose kundtun würde:
Alles fängt ganz harmlos an mit einem Tief, das sich westlich von uns auf gleicher Breite (38°) an der Ostküste Amerikas bildet. Schon bald entpuppt sich dieses Gebilde als Sturm-Tief, das sich auf den Weg nach Osten begibt und 8 Windstärken (bei 990 Hektopaskal), in Böen bis zu 65 Knoten sands mit einem anderen Tief, um dann später an seinem Süd-Rand einen sogenannten Trog auszubilden. Dabei einwickeln sich in diesem Trog, einem sackähnlichen Gebilde, weit nach Süden ausladende, dicht beieinander liegende Isobaren, die sich flächenmäßig nach Süden bis zum 32sten Breitengrad (also auf Höhe South Carolinas / Nord Floridas) ausdehnen. Die auch hier mitgeführten knapp 9 Windstärken werden mittels roten Windpfeilen, bis zu 4 Fähnchen tragend, großflächig in den Gribfiles dargestellt. Während dieses Tiefdruckgebilde mit schnellem Tempo nach Osten rast, schließen sich die Fronten im Osten und Westen – und drohen uns, wie in einer zusammenschnappenden Falle, einzufangen… Uns tangiert diese Entwicklung ab Mittwoch (30. Mai 2018), 4 Tage noch bis dahin. Wer weiß, was bis dahin noch passiert und ob das Tief wirklich diesen Lauf nimmt… Die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt.
Dem heranziehenden „Montags-Tief“ sowie dem späteren Trog mit Sturm versuchen wir zu entgehen, indem wir uns ab sofort auf Süd-Kurs begeben. Trifft unsere Wetteranalyse zu, müssen wir auf ca. 35° runter. Dazu müssen wir rund 180 Seemeilen Süd machen. Das sollte machbar sein, in dem zur Verfügung stehenden Zeitfenster.
Treten wir also direkt die Flucht nach Süden an und machen die Überholspur für das nahende Sturmtief frei!
Bei halbem Wind, schiebender Kabbelsee und Strom-Unterstützung machen wir gut Fahrt und fliegen mit bis zu 8 Knoten über Grund durch den Atlantik, der im Laufe des Tages ein diffuses Wellenbild ausprägt. Über Nacht und am Sonntag lassen Schiebestrom und Wind nach und lassen immerhin noch 5,5 bis 7 Knoten Fahrt zu. Nicht schlecht, zumal wir bei achterlichem Wind nur die gereffte Genua gesetzt haben.
Die Sorge, was da womöglich auf uns zukommt, überschattet den sonnigen Sommer-Segeltag und lässt nicht wirklich Freude aufkommen. Dabei muss man nur hinsehen, um dieses tintenfarbene Blau des Ozeans wahrzunehmen, aus dessen Tiefe fliegende Fische zum Gleitflug dicht über der Wasseroberfläche starten. Trottellummen ziehen ihre Bahnen durch die Luft. Zuweilen gesellen sich kleine Piepmätze dazu und umkreisen die Aurora Maris.
In der Trogfalle?
Regattasegler, Volvo Ocean Race Teilnehmer oder die Admirals Cupper hätten vermutlich Freude an diesen Winden. Wir aber studieren immer wieder sorgenvoll die neu abgefragten Gribfiles, betrachten den Verlauf der Isobaren und analysieren die Fronten. Sind wir wirklich in der Falle und können dem Tief nicht entrinnen? Auf Breite 35° 30′ scheint sich ein Schlupfloch zwischen den Fronten aufzutun. Während die östliche Front sich nach Süden ausdehnend Kurs Richtung Ost nimmt, lassen die neuen Gribfiles hoffen, dass die westliche Front bröckelt. Wenn wir Glück haben und zur richtigen Zeit am kalkulierten Ort sind, haben wir eine Chance, dem Gröbsten zu entkommen, können sogar von West-Winden an der Rückseite eines weiteren, nördlich heran ziehenden Tiefs profitieren und uns mit diesen nach Nord-Osten wehen lassen. Soweit unsere Analyse der Daten.
Tiefes Aufatmen an Bord! Hoffnung keimt auf…
Ganz so drastisch und heftig wie in dem zuvor empfangenen Gribdatenpaket dargestellt scheint sich dieses agile – und damit schwer vorhersagbare – Sturmtief dann doch nicht auf uns auszuwirken. Zumindest stellen die aktuellen Gribdaten am Folgetag (Sonntag, 27. Mai 2018) in Aussicht, dass wir mit entsprechendem Passage Planning dem Starkwind aus dem Weg können.
Große Felsbrocken fallen von den Herzen, und tatsächlich können wir nun die überwiegend sonnigen Segeltage genießen. Nachts segeln wir im silbrigen Schein des Vollmondes, der umgeben von einem Wolkendressing aus der Atlantikwetterküche – von Makrelen- und Linsenwolken, angereichert mit Zirren – und zuweilen von einem Hof umgeben, fast senkrecht über uns am Himmel aufstrebt… alles Zeichen, die wieder einen Wetterumschwung vorwegnehmen. Also: genießen wir den Augenblick! Sanft wiegt die Aurora Maris uns auf Schaukelkurs von Back- nach Steuerbord und wieder zurück. Die Luft ist klar, der Wind in Temperatur und Stärke lau. So kann es ewig weitergehen! Nein, nicht ewig – unser Ziel ist noch 1.275 Seemeilen entfernt, wir möchten es schon schnellst möglich erreichen.
Tagelang waren wir weitestgehend allein in diesen Breiten unterwegs, nur selten haben wir ein AIS-Signal empfangen. Nun machen wir am Horizont ein Schiff aus, die „Hero“, ein Cargo-Schiff auf Gegenkurs nach Baltimore, geradewegs auf das Tief zu. Dem Ozeanriesen machen die angekündigten läppischen 40 Knoten Wind wenig aus. Wir wollen für den Fall eines Falles vorbereitet sein, sollte unser Plan, dem Tief nach Süden zu entrinnen, nicht aufgehen.
Wir binden das 3. Reff in das Groß ein, schlagen die nagelneue – bislang Gottlob nicht zum Einsatz gekommene – Sturmfock an, segeln diese zur Probe und verzurren das Sturmkleid anschließend sicher, einsatzbereit an der Reling. Unter Deck wird ebenfalls alles sturmklar gemacht: das Notfall-Grab-Bag ist griffbereit, was nicht niet- und nagelfest ist, wird in Schaps verstaut, die Pütz ist für alle Fälle bereit gestellt. Das wäre erledigt. Noch ein Wetter-Check: allesklar, auch die aktuellen Gribdaten gehen mit unserer bisherigen Analyse konform.
Also nutzen wir den Tag und feiern die Feste, wie sie fallen: es gibt ein Geburtstagskind an Bord! (28. Mai 2018)
HBday v HGAT u Fam…
Via Satellit kommt eine scheint‘s kryptische Botschaft an: „HBday v HGAT u Fam….“ Geburtstagsgrüße aus der Heimat von der Familie. Wie lieb! Wir lassen uns den in der Pfanne frisch gebackenen Geburtstagskuchen schmecken, während der Wind langsam auffrischt. Beschwingt gleitet die Aurora Maris durch die See, die zunehmend agiler und höher wird. Nachts um 06.00 Uhr UTC erreicht uns schließlich mit großem Abstand in 200 Seemeilen Entfernung auf der Überholspur das Tief, schickt uns die für unsere Breite prognostizierten 6 Windstärken von achtern. Alles gut.
Es brodelt in der Wetterküche – Rauschefahrt auf 35°
Wir bleiben weiterhin auf unserem Süd-Kurs und fallen erst auf Breite 35° 34′ ab (Dienstag, 29. Mai 2018), um ab jetzt auf Vorwindkurs gen Osten zu segeln. Aus den 6 Windstärken werden dann aber doch 7, in Böen kommt noch mal was oben drauf. Dazu erheben sich nun aus den kabbeligen Seen einzelne Wellen mit zunächst 3 Metern Höhe, später auch durchaus 4 Meter. Die Crew ist beeindruckt. Wäre der Ozean nicht so tiefblau, übersät mit leuchtend weißen Schaumkrönchen unter strahlend blauem Himmel, wer weiß ob wir dann auch noch beeindruckt oder vielleicht doch eher erschrocken wären. Die Aurora Maris jedoch ist ganz in ihrem Element und gerät zuweilen auf den Wellen mit 10 Knoten Fahrt ins Surfen. Noch vor Sonnenuntergang schlägt das frische Farbenspiel auf grau-in-grau um.
Dicke Wolken mit viel Regen im Gepäck haben sich schnell von Westen aufziehend zu einer geschlossenen Decke zusammengezogen und ergießen sich lang und ausgiebig über Schiff und Rudergänger. Bei abnehmend 5 Windstärken beruhigt sich der Ozean so schnell wie er zuvor ins Brodeln geraten ist. Verschämt lugt im Osten der dicke, rote Vollmond hinter einer Wolke hervor. Dieses Wetter wäre wirklich nicht von Nöten gewesen… aber es ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns die Atlantikwetterküche in den kommenden Tagen serviert.
Ein Tief jagt das andere…
Ein neues (unser drittes) Tief hat sich gebildet und auf unsere Fährte gesetzt, um uns voraussichtlich ab Samstag neuen Starkwind zu bereiten, bevor es am Sonntag weit süd-westlich der Azoren nach Norden abdreht. Ein neuer Plan muss her! Wir müssen uns weiterhin südlich von 36° halten und versuchen, die partiell auftretenden Starkwindgebiete zu umfahren. Enttäuscht stellen wir fest, wie wenig Strecke zum Zielhafen wir gut machen: bei einem Etmal von rund 130 Seemeilen (11. Tag auf See) haben wir lediglich 30 Seemeilen Entfernungsdistanz gut gemacht. Diese Erkenntnis drückt die Stimmung an Bord.
Weiße Schäfchenwölkchen weichen zunehmend aufziehenden Zirren sowie Haufenwolken am strahlend blauen Himmel. Immer mehr weiße Schaumkrönchen verzieren das tintenblaue Meer. Schließlich rollen wieder 4 Meter hohe Wellenberge von achtern an. Ein, zwei Tage später ist das Meer wie aufgepeitscht. Gischt fliegt von den weißen Wellenkämmen. Teils pirschen die Wellen sich lautlos heran, heben die Aurora Maris an und laufen rauschend unter uns durch, teils nähern sie sich grollend mit lautem Getöse und brechen mit weißem Schaumstrudel unter unserem Schiffsrumpf. Dann wieder klatschen die Wellen ans Heck, als gäben sie unserer Lady einen Klaps auf den Po-Po. Und prompt beschleunigt die Aurora Maris ihre Fahrt. Einfallende Böen von 30 bis 35 Knoten lassen die Aurora Maris zuweilen stark krängen, so dass die Freiwache unter Deck Mühe hat, sich in der Koje zu halten. Auch der Wachgänger im Cockpit muss dann zusehen, dass er Halt findet. Unvermittelt richtet die Lady sich jedoch wieder auf und setzt ihren Kurs souverän fort.
Trotz stark gereffter Genua machen wir gut Fahrt, zunächst 6 bis 7 Knoten, dann schließlich auch über weite Strecken mehr als 8 Knoten. Die Gribdaten verkünden nun Gutes: Rote Windpfeile (40 Knoten) und orangefarbene (35 Knoten) sind nur weit nördlich von uns zu finden. Wir segeln bei maximal 27 Knoten (6 Beaufort), vereinzelt fegen Böen auch mal mit 35 Knoten (8 Beaufort) über uns hinweg. Wir können wieder auf Ostkurs gehen! Freude an Bord der Aurora Maris, es geht voran! Es ist unser 13. Tag auf See (Freitag, 1. Juni 2018).
Wettlauf gegen die Zeit
Wir sind nicht mehr auf der Flucht, sondern mitten in einem Rennen, springen als Trittbrettfahrer auf die äußersten, südlichen Isobaren unseres Montags-Tiefs auf und lassen uns von dessen Westwinden gen Osten wehen.
Wenn es uns gelingt, binnen 36 Stunden Länge 39° zu erreichen, haben wir gewonnen und können östlich des Nord-ziehenden Tiefs mit dessen Süd-West-Wind nach Norden gehen. Sind wir zu langsam, gibt‘s erst was auf die Mütz‘ und später landen wir dann in der Flaute. Aber Rasmus und Petrus sind auf unserer Seite. Der eine schickt die passende Welle mit Schiebestrom. Der andere unterstützt mit 5 bis 6 Windstärken aus West (in Böen mehr). Die Aurora Maris gibt alles, gleitet weiterhin mit teils über 8 Knoten durch die See, nur unter gereffter Genua. Etmale von bis zu 160 Seemeilen bringen uns zügig unserem Ziel näher.
Jetzt ist Segeln in seiner allerschönsten Form angesagt. Spitzengeschwindigkeit, Top-Wetter, kein dickes Tief im Nacken sitzend. Was wollen wir mehr? Okay, ein paar Schauer ergießen sich über uns, aber etwas Süßwasser kann ja nicht schaden. Und bei sommerlichen Temperaturen sind wir schnell wieder getrocknet.
Unendlich viele Sterne funkeln nachts am Himmelszelt. Nicht weniger intensiv und strahlend funkelt das phosphoreszierte Plankton in den nachtschwarzen Meereswellen. Die Freiwache wird unter Deck in den Schlaf geschaukelt, der Wachgänger im Cockpit eingelullt. Klatschend schlägt eine Welle gegen den Rumpf… alle wieder wach! Und weiter geht’s durch die Nacht.
3 Tage und Nächte in Folge können wir unseren sportlichen Wellenritt beibehalten. Wir rocken zu Pink Floyd’s “The Wall“ durch die See. Immer wieder prüfen wir unseren Standort und gleichen unsere jeweilige Position mit den entsprechenden Informationen der Gribfiles ab).
Bis spät in die Nacht zu Dienstag (17.Tag auf See / 5. Juni 2018) bleibt uns der Süd-West-Wind erhalten. Allmählich verlassen wir den Einflussbereich des am Azorenhoch aufgleitenden Tiefs und segeln bei dem auf 3 Beaufort abnehmenden Wind nun zunehmend höher am Wind auf eine Flautenzone zu, die sich rund 200 Seemeilen um das Archipel herum erstreckt.
Ganz allmählich beruhigen sich Wind und See. Auch die Crew fällt in Tiefenentspannung: während die Freiwache den Wachwechsel locker um 2 Stunden verpennt, sinkt auch der Wachführer im Cockpit in einen tiefen Schlaf. Die Aurora Maris kümmert’s nicht. Sie bringt uns vom Windpiloten gesteuert ihrem Ziel näher.
Tatsächlich sind wir allmählich ziemlich geschafft – das sportliche Segeln und die permanente Aufmerksamkeit sowie Einsatzbereitschaft, wenn Wind und Welle die Unterstützung des Windpiloten durch die Crew erforderten, machen auf Dauer müde. Dass dieser Tag mit fast Glattwasser, 2 bis 3 Beaufort und entspannt-gemütlichem Kaffeesegeln mit maximal 3 Knoten Fahrt beginnt, kommt uns daher gar nicht ungelegen.
Zur Feier des Tages gibt es ob des zum Greifen nahen Etappenziels frisch gebackene Hefeschnecken mit Orangen-Marmelade, dazu Espresso. Und für den Tagesabschluss sieht die Bordküche eine Atlantikvariante zu Salzburger Kasnockern vor: Spiralnudeln an gebratenen Zwiebelwürfeln und (Dosen-)Champignons, mit Käse überbacken.
Ein Hoch über den Azoren
Im Morgengrauen (Mittwoch, 6. Juni 2018) geht dem Wind rund 180 Seemeilen vor Erreichen unseres Zielhafens die Puste aus. Das Azorenhoch, wie es im Buche steht, sorgt für großräumige Flaute. Der Motor muss ran, zunächst nur für ein paar Stunden, dann können wir noch einmal bei Schwachwind aus Nord-Ost hoch am Wind bei geringer Fahrt etwas Strecke gut machen und die ruhige See genießen. Zuweilen verrät ein leises Schnauben außenbords – wie auch immer wieder während der gesamten Atlantikpassage – die Präsenz von Delfinen. Oftmals begleiten sie uns munter und fidel – ganz anders als ihre behäbig-gemütlichen Verwandten in Übersee – dicht unter der Wasseroberfläche, um nach kurzem Auftauchen erneut abzutauchen, um dann in die Weite des Ozeans zu entschwinden. Vor Lebensfreude übersprudelnd liefern sie ganz flipper-like eine Showeinlage aus Pirouetten und Salti.
Brummend schiebt uns der Motor durch die inzwischen fast spiegelglatte See. Eine lang gezogene flache Dünung bringt leichte Bewegung ins Schiff. Die Sonne brennt, während der kühle Fahrtwind für Erfrischung sorgt. Frisch gebackener Apfelkuchen aus der Pfanne versüßt uns die nervige Fahrt unter Maschinengebrumm, das laut genug ist, um die Freiwache am Einschlafen zu hindern und monoton genug, um den Wachgänger so weit zu ermüden, dass sich dieser einen harten Kampf mit dem Schlaf liefert.
Wale pusten Fontänen zur Begrüßung
Jeden Morgen um 1100 Uhr UTC ermitteln wir unser Etmal, also die in den zurückliegenden 24 Stunden gesegelte Distanz, notieren unsere Koordinaten und machen einen entsprechenden Eintrag auf unserem Nord-Atlantik-Überflieger, der im Salon hängt. Möglichst genau versuchen wir mit Bleistift das 19. Kreuz dieser Etappe auf der Karte zu platzieren. Mit etwas Abstand betrachten wir die versegelten Seemeilen – eigentlich wie jeden Morgen, doch heute (Donnerstag, 7. Juni 2018) huscht ein sehr zufriedenes Lächeln über unsere Gesichter: Nur noch ein Katzensprung bis zu den Azoren.
Weit an Backbord steigen aus der See Wasserfontänen. 2 Wale ziehen mit großem Abstand an uns vorüber. Wie zum Gruß winken sie uns mit der Schwanzflosse zu…
Bei Sonnenuntergang ist die See wieder spiegelglatt und bleiern. Der Ozean wird honiggelb eingefärbt. Nach einer lautlosen Nacht, in der nur der Motor die Stille stört, steigt wieder die Sonne im Osten aus dem Meer auf – und strahlt in vollem Glanz auf Flores, das allmählich aus dem Morgendunst auftaucht… nur noch 40 Seemeilen bis zum Landfall!
Landfall Azoren – wir sind wieder in Europa
Am 20sten Tag auf See mit 2.350 Seemeilen im Kielwasser, laufen wir in die Marina Lajes auf Flores ein. Die Ansteuerung des Hafens erfordert noch einmal unsere volle Aufmerksamkeit: Die Hafeneinfahrt ist sehr dicht unter Land, direkt vor einem Strand und eingerahmt von Steilküste, vorgelagert zahlreiche Rockies, die nur eine schmale Passage als Zufahrt in den Hafen frei geben. Der Hafen ist erst in 2011 fertig gestellt worden, doch die Steuerbord-Mole mit Hafenfeuer hat schon jetzt das Zeitliche gesegnet, der Molenkopf ist abgebrochen und verengt noch einmal um ein paar Meter die Einfahrt. Aber der Rudergänger fährt souverän an den Felsen vorbei und bringt mit einem perfekten Anlege-Manöver diese Etappe zu einem guten Ende. Der Hafenmeister heißt uns herzlich willkommen: wir seien das 100ste Boot in dieser Saison und das 1ste aus New York. Die Crew strahlt um die Wette. Wenn das keine schönen runden Zahlen sind.
Alles richtig gemacht!
Und dann müssen wir erst mal feiern, anstoßen auf die erfolgreiche Überfahrt. 2 Flaschen von Terry’s Bier werden geköpft, Lindt-Schokolade genascht und abends gibt’s ein Dinner allererster Sahne in dem von Deutschen geführten Restaurant „Casa do Rei“, das oben im Dorf auf einem Hügel liegt. Das Essen ist klasse. Den 2 Kilometer langen Weg dorthin mit anschließendem Abstieg bezahlen wir am nächsten Tag mit einem dicken Muskelkater in Waden, Fußrücken, Oberschenkeln – nach 20 Tagen überwiegend sitzend im Cockpit hat sich die Beinmuskulatur abgebaut.
Wir liegen längsseits an einer englischen Yacht, die 2 Tage vor uns von den 1.700 Seemeilen entfernten Bermudas angekommen ist und mit den gleichen Tiefs wie wir zu tun hatte, besser gesagt: zu kämpfen hatte – sie berichten von 45 Knoten Wind, die sie abbekommen haben. Andere Crews, ebenfalls 1 oder 2 Tage vor und nach uns eintreffend, ist es ähnlich ergangen: in der Spitze wurden 65 Knoten Wind an Bord gemessen, begleitet von weiß kochender See mit 8 Meter hohen Wellen, die achtern in das Cockpit eingestiegen seien… Wir haben Glück gehabt, und einen guten Schutzengel, der uns das erspart hat.
„Glück? Vielleicht!“ sagt ein Holländer, der von Neufundland 1.200 Seemeilen nach Flores gekommen ist. „Aber Ihr habt alles richtig gemacht.“
Man ist „unter seines gleichen“ in der Marina. Zusammen mit den Yachten, die draußen in der Bucht liegen, sind hier rund 40 Boote mit Crews aus verschiedenen Nationen: neben besagten Engländern, dem Holländer und uns Deutschen liegen hier Franzosen, ein weiteres deutsches Schiff, Kanadier, Amerikaner. Die meisten haben den Atlantik gequert, viele sind 2 oder mehr Jahre unterwegs. Und nicht wenige haben die Welt umsegelt. Da gibt es viel zu erzählen….
Europas westlichste Seglerdusche
Und was macht man sonst so nach dem Landfall? Natürlich Duschen und Waschen ohne Ende! Die Crew ist glücklich, endlich die Salzkruste von der Haut und die Salzkristalle aus Kleidung und Stoffen zu bekommen. Aber vor allem müssen wir uns in den nächsten Tagen erst mal wieder regenerieren und akklimatisieren… dabei behalten wir täglich die Wetterentwicklung im Auge, denn wir sind ja noch nicht am Endziel angekommen und eine nicht minder anspruchsvolle Passage (nach England) liegt noch vor uns.
Doch bis dahin wollen erst noch die Azoren erkunden….
Aktuell sind wir hier… schau Dir unsere Route auf Google Maps an
Fotostrecke: Unsere 2. Atlantikquerung New-York – Europa mit Zwischenstopp auf den Azoren

Glückwunsch 🎉👍 und weiterhin gute Fahrt!
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Hallo, Ihr Abenteurer!
Zunächst einmal einen herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen gesunden Überfahrt und willkommen wieder in Europa!!
Der Bericht ist wieder so realistisch geschrieben, dass der Leser zeitweise mit an Bord saß. Schön, dass auch die Esskultur nicht gelitten hat (Messer und Gabel zeugen davon).
Auch die angehängten Fotos machen deutlich, wie unterschiedlich Wetter und See sein können.
Noch schöne Tage auf Flores und einen guten Start gen Norden wünscht Euch mit hochachtungsvollen Grüßen
Peter
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